EP:

Frühlingsputz

Der Frühlingsputz steht an!

 

Alle Jahre ist es wieder soweit – der Frühlingsputz steht an. Die Wohnung wird für den sich nähernden Sommer auf Vordermann gebracht und  winterliche „Altlasten“ werden verstaut oder entsorgt.  Doch woher Stammt die Bezeichnung Frühlingsputz und was hat es wirklich mit dem Frühling zu tun? Die Grundreinigung zum Übergang vom Winter zum Sommer gibt es vermutlich schon zu Zeiten, wo auf dem offenen Feuer gekocht wurde und das Herdfeuer als Heizung diente. Der Russ, welcher sich dabei bildete musste man entfernen. Was liegt also näher, als die in der Übergangsphase zu tun?

Die rituelle Grundreinigung

Damit die Sonne wieder in voller Pracht durch die Fenster scheinen kann, gehört der jährliche Fensterputz aber auch das erfrischen von Polstermöbel  schon zur Tradition. Doch zum Frühlingsputz gehören noch weitere Dinge, wie zum Beispiel auch der Luftreinigung, durch Geräte, die Schadstoffe aus der Luft filtern. 
Zwar ist heute der Russ nicht mehr das Problem, er wurde aber durch einen würdigen Gegner ersetzt: der Staub.  Während des Winters wird geheizt und in dieser Zeit setzen sich Staub und Allergene in Teppichen und auf Polstern ab.  Zwar kann das saugen erste Abhilfe verschaffen, beim Frühjahrsputz empfiehlt es sich allerdings, eine Feuchtbehandlung  mit Dampf vorzunehmen.  Unsere top Dampfreiniger finden Sie hier.

Was noch?

Fenster und Polster können wir nun abhaken. Aber was ist mit den weiteren Wohnbereichen wie die Küche? Elektrogrossgeräte wie Kühlschrank, Backofen, Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten sicherlich zweimal jährlich intensiv gereinigt werden, um die Lebensdauer zu verlängern. Ob das zum traditionellen Frühlingsputz gehört sei dahin gestellt, aber schaden kann es nicht, und ein komplett gereinigtes Zuhause verlängert die Freude!

Enteisung und Reinigung der Kühlgeräte

Modernere Kühlgeräte ersparen einem dank Abtau-Vollautomatik  das mühsame Abtauen. Hat sich aber trotzdem eine Eisschicht abgelagert, sollte diese aus Energiespargründen entfernt werden.  Sparen Sie sich aber teure Reinigungsmittel und Utensilien, denn für die Enteisung reichen zwei einfache Dinge: Kochendes Wasser und ein Eiskratzer. Befüllen Sie eine Schüssel, welche in den TK reinpasst, mit dem heißen Wasser und stellen Sie sie für ca. 10 min in den Tiefkühler mit geschlossener Türe. Anschliessend kann das Eis ganz mühelos  abgekratzt werden.

Auch der restliche Kühlschrank kann mit einfachen Mitteln gereinigt werden. Sie brauchen nur etwas Warmes (nicht heisses) Wasser und etwas Spülmittel. Hartnäckige Gerüche entfernen Sie mit lauwarmem Zitronenwasser oder etwas Essig.

Waschmaschine und Geschirrspüler reinigen

Die Waschmaschine wäscht täglich, die ist ja immer sauber? Nein. Speziell das Flusensieb, die Türe und die Vorrichtung für das Waschmittel sollten nicht vernachlässigt werden. Seifenresten können zu Verstopfungen führen oder beeinträchtigen das Waschergebnis bedeutend. Viel Arbeit ersparen Sie sich, wenn Sie nach jeder Wäsche, alle Flächen kurz mit Wasser und Spülmittel abwischen.   Die Vorrichtungen spülen Sie am besten mit warmem Wasser, so entfernen Sie Überreste gründlich. Um die Maschine frisch zu halten gibt es einen kleinen Trick: Beträufeln Sie 2-3 saubere (!) Küchentücher mit gut riechendem Spülmittel und waschen Sie diese ohne Waschmittel oder Weichspüler bei 30“ im Schonprogramm!

Je nach Wasserhärte empfiehlt es sich, sowohl in der Wasch-, als auch in der Spülmaschine einen Zusatz anzuwenden, der Kalkablagerungen vorbeugt. Über die Wasserqualität und -härte informiert der Wasserversorger vor Ort.

Die Entkalkung

Aber auch Kleingeräte, wie zum Beispiel der Wasserkocher, setzt bei häufigem Gebrauch viel Kalk an. Ablagerungen sind nicht besonders Gesundheitsfördernd und sind auch noch richtige Stromfresser dazu. Beim Reinigen der Kocher sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Rückstände bleiben. Entkalker für Abflüsse und Toiletten sind also keine gute Wahl.

Mittel für die Entkalkung eignen sich dafür perfekt, oder wie so oft auch einfache Hausmittel. Waser und Weinessig im Verhältnis 1:1, füllen und 3x nacheinander zum Kochen bringen. Empfehlenswert sind nur spezielle Mittel zum Entkalken von Wasserkochern.  Einfach oder?

Frühjahrskur für den Ofen

Backofen Reinigung gehört so ziemlich zur unbeliebtesten Hausarbeit von Herr und Frau Schweizer. Speziell alte Geräte sind mühselig, weil sich der eingebrannte Schmutz nur mit viel Mühe entfernen lässt. Heutzutage geniessen die Meisten aber Öfen mit beschichteten Wänden, welche nur  3 – 4-mal jährlich gereinigt werden müssen und dennoch in top Zustand sind.  Was aber, wenn man geschlampt hat und sich die unvermeidliche Fettschicht mit der Oberfläche verbunden hat?

„Normal“ verschmutzte Öfen bekommt man mit Wasser und Spülmittel wieder sauber. Daher sind in solchen Fällen Backofensprays eher überflüssig und viel zu stark. Bitte bedenken Sie auch, dass Öfen mit Selbstreinigungsfunktion enorm viel Strom verbrauchen  und diese Funktion deshalb wirklich nur drei- oder viermal jährlich eingesetzt werden soll.

Verkrustungen im allgemeinen lassen sich aber mit einigen bewährten Hausmitteln entfernen. SO können der Backofen-Boden und die Backbleche mit Salz gereinigt werden. Das Salz wird dabei grosszügig auf die am stärksten verschmutzten Stellen gestreut und stellt den Backofen auf 60° Umluft. Sobald das Salz braun wird, heisst das, dass das Fett aufgesogen ist und der Ofen kann abgekühlt werden. Wenn der Ofen kalt ist, nehmen Sie das Salz mit einem Tuch weg und wischen Sie den Ofen kurz ab. Eine weitere effektive Methode um den Ofen zu reinigen ist Dampf. Stellen Sie dazu eine  feuerfeste Schüssel mit etwa 1 Liter Wasser und dem Saft von vier, fünf Zitronen (Schalen einfach mit in das Wasser geben) auf der untersten Gitterstufe. Mit Umluft auf 200° aufheizen.  Die Säure der Zitrone löst sich im Dampf und tut ihr reinigendes Werk. Sobald etwa die Hälfte des Wassers verdampft ist, Ofen ausschalten. Anschließend die Flächen mit Wasser reinigen.