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Pollenalarm!

Hilfe Pollenalarm! So kommen Sie ungeplagt durch den Frühling.

Verstopfte Nase, Niesattacken und tränende/ juckende Augen. Wer an Heuschnupfen leidet, kennt diese Symptome und hat jeden Frühling vom März bis ca. im Mai damit zu kämpfen.  Von den rund 3‘500 Pflanzen in der Schweiz sind allerdings nur 20 Pflanzen von Bedeutung.

Was ist Heuschnupfen?

Pollenallergie ist zwar oft vererbt, allerdings kann Sie, wie viele andere Allergien auch, einfach plötzlich auftreten. Das Immunsystem reagiert dabei auf die Eiweisse der Pollen.  Durch direkten Kontakt oder durch das Einatmen wird bei den Betroffenen Histamin ausgeschüttet, welches zu Schwellungen und Entzündungen der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führt.

 

Die Symptome

Die Symptome einer Heuschnupfen-Allergie sind sehr vielfältig und können den Alltag von Betroffenen ganz schön beeinträchtigen. Zu den bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Symptomen gehören:  Niesattacken, Fliessschnupfen, verstopfte Nase, juckende und tränende Augen,  Juckreiz im Gaumen, in den Nasen oder Ohren.
Zwar sind die Symptome alle samt gut zu bekämpfen, auch wenn man teilweise nicht um eine medikamentöse Behandlung rumkommt.  Angestauter Schleim in den Nasennebenhöhlen kann zu Kopf- und Kieferschmerzen führen und eine unbehandelte Pollenarllergie kann sich im schlimmsten Fall zu allergischem Asthma entwickeln.

 

Diagnose Heuschnupfen – was nun?

Nicht alles was juckt und beisst muss direkt Heuschnupfen sein. Auch Hausstaubmilben oder Schimmelpilzallergie weisen ähnliche Symptome auf. Vor allem Ort und zeitliches Auftreten machen den Unterschied aus. Zusätzlich kann ein umfassender Haut- und Bluttest eine genauere Diagnose stellen.
Erste Abhilfe verschaffen sicherlich Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten.  Die wichtigsten Wirkstoffe dabei sind Antihisaminika und Kortisonpräparate.  Die bis heute einzige Möglichkeit, die Beschwerden ursächlich  zu behandeln, ist die Desensibilisierung oder auch spezifische Immuntherapie genannt.

 

Was kann ich selbst tun?

Selbst heilen könne Sie sich nicht. Allerdings können Sie einiges zur Linderung beitragen:

  • Während Pollensaison nur kurzes Stosslüften
  • Luftreiniger verwenden
  • Pollenfilter verwenden
  • Haarewaschen und trocknen vor dem Schlafengehen
    (https://www.ep-online.ch/de/c/76/soins-corp-sante/seche-cheveux-brosses/seche-cheveux)
  • Wäsche nicht im Freien trocknen lassen sondern tumblern
  • Sport oder Spaziergänge im Freien auf das Minimum reduzieren
  • Nur „sichere“ Nahrungsmittel konsumieren, speziell  Betroffene die an Kreuzreaktionen leiden reagieren unter Stress schneller als sonst
  • Wetterverhältnisse im Voraus studieren
    (https://www.ep-online.ch/de/p/810958/wetterstation-mit-app-fuer-smartphones-iphone-ipad)
  • Viele Taschentücher einpacken ;)